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Aufklärung Europa besucht: Haus der Geschichte Österreich

Das Haus der Geschichte Österreich beschreibt den Weg der ersten Republik bis heute. Die Jahre 1918 und 1919 waren für Österreich, als auch Europa richtungsgebend. Wir haben das Museum besucht und gelernt, dass die Geschehnisse von damals Auswirkungen bis heute haben und einige davon möchten wir mit euch teilen.

Erste Republik Am 12. November 1918 wird die erste Republik vor dem Parlament in Wien ausgerufen. Nach Jahren des Krieges ist der Zerfall der k. u. k. Monarchie nicht mehr aufzuhalten. Die Unabhängigkeitsbestrebungen einzelner Länder beschleunigte diesen Zerfall. Der letzte Kaiser der Habsburg-Monarchie Karl I. verzichtet auf alle Staatsgeschäfte.

Verfassung Mit der neuen Republik wird eine Verfassung in Auftrag gegeben, die federführend von Hans Kelsen geschrieben wurde. Diese Verfassung wird 1920 implementiert und gilt als eine der modernsten Verfassungen ihrer Zeit. In Österreich wird auch der erste Verfassungsgerichtshof der Welt gegründet

Friedensvertrag Vor kurzem erst haben wir 100 Jahre Friedensverträge von Saint Germain gefeiert. Die Bedingungen, die Österreich von den Siegermächten aufgezwungen werden, stellt das nun kleine Land vor große Sorgen über seine Zukunft. Mit dem Wegfall von großen Teilen des früheren Reichs wird der jungen Republik die Grundlage für einen erfolgreichen Weg erschwert.

Frauenwahlrecht Die neue Republik und die neue Verfassung sehen ein Wahlrecht für Frauen vor. In den darauffolgenden Jahrzehnten wird dieses Recht in allen europäischen Ländern durchgesetzt. In der Schweiz wird ein volles Wahlrecht für Frauen erst 1971 implementiert.

Die Ereignisse dieser Zeit formten unseren Kontinenten. Leider haben einige dieser Verträge, speziell die Demütigung von Deutschland nach dem ersten Weltkrieg, den Weg für den zweiten Weltkrieg geebnet. Die Wichtigkeit von fair verhandelten Verträgen müssen wir daher unterstreichen. Dieser Gedanke auf das Jahr 2019 umgemünzt bedeutet die Notwendigkeit eines starken Europas, das sich erfolgreich bei internationalen Abkommen durchsetzt. Das Abschließen von bilateralen Verträgen wird speziell von China forciert, da es weiß, dass diese Europa schwächen.

Das Wissen um die eigene Geschichte und ihre Auswirkungen auf Europa lehrt uns daher die Wichtigkeit eines geeinten und starken Europas. Wie immer gilt: Europa verstehen - Europa stärken.

Liebe Grüße,

Patrick & David


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